Good Times Roll

Noch auf der Suche nach einem fetten „Party-Zweirad-Wochenende“ in Hamburg? Ich denke der März bietet sich dafür mehr als an. Warum? Das sagt euch im folgenden unser Nils:

Väter sperrt eure Töchter ein; Herrchen nehmt eure Fiffis an die Leine – es ist wieder Pankt Saulopoly. Hamburg geht am letzten Märzwochenende wieder in die Vollen. Wenn sich die Hamburger Jungs in diesem Jahr erneut nicht lumpen lassen, dann wird in der Hansestadt bald wieder der Asphalt gerockt. Was euch erwartet? – Am Freitag sind die Jungs mit den schnellen Beinen dran. In den Kategorien Fixed und Singlespeed könnt ihr beim Ghetto-Crit die anderen Chabos wissen lassen, wer auf zwei Rädern der Babo ist, leider kann unser Vorjahres Ghetto König Sam nicht am Start sein. Diese Veranstaltung ist sowohl für die Rennteilnehmer als auch Zuschauer ein einmaliges Erlebnis, bei der der Kommerz im Hintergrund steht. Passend zum Thema werdet ihr mit düsteren Bässen beschallt und damit ihr euch nicht den Arsch abfriert, könnt ihr euch mit der Gang an der Mülltonne die Haxen aufwärmen. Das Ghetto bzw. die Örtlichkeit der Veranstaltung ist geheim. Ihr erfahrt sie kurz vor Beginn von der Rennleitung. Für Verpflegung und die entsprechenden Kaltgetränke ist gesorgt.

Am Samstag wird ein Abstecher zur Grillung am Suicycle Store nicht schaden. Hier könnt ihr mit Kurieren und Fixie-Begeisterten aus dem In- und Ausland bei ‘nem gepflegten Astra fachsimpeln, relaxen und euch für’s Alley Cat anmelden. Aber Vorsicht! Die hiesige Staatsgewalt ist auf brakeless insanedoublewhipskids und anderen STVZO-fremden Handlungen im Straßenverkehr nicht gut zu sprechen. Wer ohne Bremsen anreist oder rote Ampeln ignoriert, sollte sich bewusst sein, dass dort mal schnell der Drahtesel einkassiert wird. Die erhöhte Polizeipräsenz an viel befahrenen Straßenkreuzungen sollte nach Startschuss auch nicht überraschen. Das sich trotzdem genug Jungs und Mädels nicht davon abhalten lassen, durch beständige Missachtung ihrer eigenen körperlichen Gesundheit den motorisierten Straßenverkehr nahezu zum Erliegen zu bringen, müsste allen klar sein. Im letzten Jahr haben sich über 200 dieser mehr oder weniger Verrückten ein Manifest bei den Orga abgeholt.

Am Abend gibbet nochmal ordentlichen Sound auf die Lauscher. Für eine sichere Unterbringung eurer liebsten Stücke sorgt die Fahrrad-Garderobe und ihr könnt zu Independent-Beats ordentlich abzappeln. Die Erlebnisse des Tages stehen hier sicher bei vielen im Mittelpunkt. Natürlich werden in diesem Rahmen auch die Gewinner der beiden Veranstaltungen geehrt. Auch dieser Ort wird erst kurz vor Beginn bekannt gegeben.

Wenn ihr am Sonntag immer noch nicht genug habt, könnt ihr euch nochmal im Bike-Polo versuchen. Wenn ihr Interesse an der Veranstaltung haben und noch nicht über eine kostengünstige Unterbringung verfügt, solltet ihr euch mit den Veranstaltern bald in Verbindung setzen. Im Idealfall springt dabei – wie bei uns im letzten Jahr – noch eine Stadtführung durch einen echten Paulianer heraus, der euch sein Hamburg abseits von Störtebecker und Reeperbahn-Folklore zeigt.

So Leude, genug gesabbelt! Wir sehen uns beim Pankt Saulopoly! Pankt it up!

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