Good Times Roll

Auch dieses Jahr durften wir uns über eine Einladung zum Schwarzwald Giro freuen. Philipp, der Organisator, gab in diesem Jahr knapp fünfzig Teilnehmern die Möglichkeit den Schwarzwald und seine schönsten, steilsten und spaßigsten Straßen kennen zu lernen. Hier ein kleiner Erlebnisbericht von der diesjährigen Edition.

Schon im Vorhinein heißt es: „Wer sich traut, darf mit 23-Milimeter-Reifen mit. Ein bisschen mehr wäre aber schon nicht schlecht.“
Unser Organisator Philipp hat sich in diesem Jahr überlegt, dass er aufgrund seiner Vaterschaft und fehlender Fitness lieber die Tour als Fahrer im Besenwagen begleitet. Infolgedessen hatte er uns mitgeteilt, dass es dieses Jahr etwas anstrengender werden könne, weil er auf sich selbst ja gar keine Rücksicht nehmen müsse. Es gab also mehr Anstiege und mehr Höhenmeter und auch ein paar „ruppigere“ Kilometer sollten über Schotter führen. Die für traditionelle Rennradfahrer vielleicht etwas unkonventionelle Routenführung über zum Teil nicht asphaltierte Waldstraßen hatte es also in sich.

Insgesamt hatten sich Philipp und Dirk zwei Routen bestehend aus insgesamt mehr als 6000 Höhenmetern überlegt. An beiden Tagen standen Berge der ersten und zweiten Kategorie auf dem „Speiseplan“. Dafür möchten wir uns bei dir Philipp herzlich bedanken. Wir sind immer noch zutiefst beeindruckt.

 

Am ersten Tag treffen wir uns – wie auch im letzten Jahr schon – am Biosk in Freiburg. Abfahrt ist nach Kaffee und Müsli pünktlich um zehn Uhr. Zufällig hört der Regen, der uns auf der kompletten Hinfahrt mit dem Auto begleitet hat, genau zum Start auf. Uns stehen am ersten Tag 118 Kilometer bevor, zu überwinden sind vier Berge und insgesamt 3300 Höhenmeter. Um das Ganze nochmal etwas aufzumischen, gibt es hoch zur Kreuzweghütte eine KOM-Challenge. Der erste Mann und die erste Frau am Gipfel gewinnen eine Flasche Monkeys Gin. Eric bleibt hier seiner Tradition treu und pedaliert mit für uns erschreckender Leichtigkeit vor allen anderen über die „Ziellinie“ und Sami wird zur Queen of Mountain. Die Ziellinie, sowie alle Richtungsänderungen, Motivationssprüche und andere Hinweise haben Dirk und Philipp bereits vorher farblich auf der Streck markiert.

Der letzte Fahrer kommt um 18:00 Uhr an unserer Unterkunft an. 3 bis 6 Bettzimmer, Pasta Party und Erfrischungsgetränke erwarten uns. Eric und Sami köpfen die gerade erstrampelten Flaschen zum Wohle aller und die meisten sitzen noch bei einigen Kaltegetränken zusammen. Die meisten gehen noch vor 23 Uhr ins Bett. Uns allen sitzt doch der lange und anstrengende Tag in den Knochen.

 

 

Den zweiten Tag starten wir um 08:00 Uhr beim Frühstück. Brötchen, Kaffee und Müsli, Sachen packen, in Schale schmeißen, kurz die Kette ölen und schon geht es mit dem zweiten Tag auf dem Rad los. Noch einmal stehen 108 Kilometer, 2700 Höhenmeter und wieder eine „KOM-Challenge“, bei der Tune einige Preise zur Verfügung stellt, auf dem Programm. Dazu servieren uns Dirk und Philipp wieder einige atemberaubende Ausblicke, ein paar weitere Schotterstraßen, schnelle Abfahrten und ein Verpflegungsstopp am Espresso-T2, der uns auf den letzten Anstieg vorbereitet.

 

 

Abschließend bleibt es uns nur noch Danke zu sagen. Danke allen Teilnehmern, eine großartige Gruppe gleichgesinnter, für leckeres Essen und liebevoll vorbereitete Verpflegungsstationen. Und ein besonders fettes Dankeschön an Philipp und Dirk. Ihr habt euch wiedereinmal richtig ins Zeug gelegt und uns ein besonderes Radfahrwochenende beschert!!

Das letzte Bild der nachfolgenden Galerie beantworten wir definitiv mit: DOCH! Aber wir haben es genossen!

 

 

MerkenMerken

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.