Good Times Roll

#crossiscoming und#crossisboss liest man dieser Tage wieder unzählige Male am Tag wenn man regelmäßig die sozialen Medien nutzt. Schon vor einigen Wochen haben wir uns für diverse Events im Herbst und Winter eingeschrieben. Um einen kleinen Vorgeschmack zu bekommen was uns da wirklich erwarten könnte haben Stevo und ich uns in der vergangenen Woche zum Cyclingworld Cross Rennen aufgemacht, so wie knapp 50 andere Starter/innen und 2-3 Dutzend Zuschauer. Zuvor hatte ich exakt ein einziges Mal für vielleicht 15 Minuten ab und aufsteigen geübt, war also wie so oft mal wieder top vorbereitet. Einzige Veränderung an meinem Votec VRX, beide Flaschenhalter kamen ab. Stevo wollte es wirklich wissen und startete mit seinem Cinelli Mash SSPCX. Schnelle 3-4 Runden um die Strecke kennen zu lernen und es war klar, 45 Minuten + eine Runde das wird keine Spaziergang im Park! Die Strecke sah im einzelnen wie folgt aus:

Start – Pumptrack Wellen- großer Anlieger/Steilkurve- Pumptrack Wellen- kurzer Anstieg mit Haarnadelkurve- Gebüsch Passage- Wiese- 2 Baumstämme- lange Wiesenpassage- Kurven Passagen- lange Gegengrade- Gebüsche/hohes Gras- 2 enge Drops- 180° Kurve mit Sand- Gebüsch Passage- große Sandgrube- Anstieg ca 3 Meter- Asphalt/Zielsprint.

In der Startaufstellung konnte man sich beliebig platzieren. Mit dem Startschuss war direkt klar wer in welcher Leistungsklasse Spaß haben möchte, unser Ziel war es das Rennen zu beenden und Spaß zu haben, daher starteten wir in der letzten Reihe. Die erste Runde war dazu da sich an ein Tempo zu gewöhnen, in der zweiten Runde der erste Fehler. Den linken Fuß noch im Pedal wollte ich bereits in der großen Sandgrube loslaufen. Ok lesson learned! Bis 3 Runden vor Schluss verlief alles ohne weitere Zwischenfälle allerdings saugten die ständigen Tempowechsel in den verschiedenen Abschnitten, das ewige runter vom Rad, laufen, Rad schultern, wieder rauf aufs Rad meinen Körper richtig aus. 2 heftige Pedalaufsetzer mit einhergehenden Highsidern (zum Glück ohne Sturz) waren die finalen Indizien das ich es für die letzten 2 Runden doch etwas entspannter angehen lassen sollte, da sämtliche Energie meinem Köper mittlerweile gewichen war. Am Ende kam eine Platzierung irgendwo zwischen Platz 1 und 20 raus, unsere Beine schmerzten, wir hatten wirklich jede Menge Spaß, wissen jetzt woran man noch arbeiten muss und mit am wichtigsten, das Material hat gehalten!

Tausend Dank an die Crew der Cyclingworld Düsseldorf und alle Helfer die das Event möglich gemacht haben. Vielleicht können wir ja in diesem Jahr noch mal den Kurs rocken?!

Alle hier verwendeten Fotos sind von Montell Taraschewski und/oder Christian Siedler. Das gesamte Album zum Rennen findet ihr hier.

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